Fertiggarage

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Fertiggarage – ein Überblick

Hinter dem Begriff Fertiggarage verbirgt sich ein facettenreiches Thema. Eine Vielzahl an Materialien, Größen und Formen steht auf dem Markt bereit, um individuelle Bauherrenwünsche zu erfüllen. Eines ist klar: Nur, weil es sich bei Fertiggaragen um vorgefertigte Produkte handelt, sind es keineswegs Einheitsbauwerke. Auch bei der Ausstattung bezüglich seitlicher Zugänge, Torarten und Öffnungssysteme lassen Fertiggaragen keine Wünsche offen.

Fertiggarage aus Beton © eyecat, fotolia.com
Fertiggarage aus Beton © eyecat, fotolia.com

Fertiggarage: Materialien und Preise
Für den Bau von Fertiggaragen sind drei Materialien gängig:

  • Beton
  • Stahl
  • Holz

Jedes Material verfügt über seine eigenen, spezifischen Vorzüge:

  • Beton: Beton ist als Garagenmaterial sehr robust und dauerhaft. Durch diese Eigenschaft erzielen Garagen aus Beton eine hohe Beständigkeit und Werthaltigkeit. Hier finden Sie weitere Informationen zur Beton-Fertiggarage.
  • Stahl: Stahl bietet eine hohe konstruktive Festigkeit und ermöglicht somit sehr schlanke Konstruktionen. Daher sind Garagen aus Stahl trotz ihres Konstruktionsmaterials vergleichsweise leicht. Hier finden Sie weitere Informationen zur Stahl-Fertiggarage.
  • Holz: Holz hat ein sehr natürliches Flair und besticht durch seine Optik. Durch seine Eigenschaft, Feuchtigkeit aufnehmen und bei Trockenheit wieder abgeben zu können, sorgt es im Inneren der Garage für ein sehr gutes Raumklima. Hier finden Sie weitere Informationen zur Holz-Fertiggarage.

Der Preis einer Fertiggarage hängt selbstverständlich von der genauen Ausgestaltung des Bauwerks ab. Dennoch lässt sich feststellen, dass Garagen aus Stahl oder Holz im Verhältnis zu Betongaragen die günstigste Option darstellen. Sowohl die Preise von Stahl- als auch die von Holzgaragen beginnen bei etwa 2.500 Euro. Betonfertiggaragen steigen erst ab dem doppelten Preis – also etwa 5.000 Euro – ein. Bei diesen Preisen handelt es sich allerdings nur um die Mindestpreise.

Werden bestimmte Größen oder Ausstattungsdetails gewünscht, wird es schnell teurer. Für das gesamte Bauprojekt mit den notwendigen Vorarbeiten fallen schnell bis zu 10.000 Euro oder sogar mehr Kosten an. Hier ist es wichtig, sich ein individuelles Angebot einzuholen und genau abzustimmen, welche Leistungen darin enthalten sind.

Die passende Größe

Ein entscheidender Faktor für den Preis einer Fertiggarage ist ihre Größe. In allen Materialvarianten ist die Ausführung als einfache Garagen oder als Doppelgaragen möglich. Dabei lassen sich die Abmessungen der Garage sehr flexibel festlegen. Beim Bau der Garage sollte immer darauf geachtet werden, dass das Maß zum Fahrzeug passt, das geparkt werden soll. Nur so ist bequemes ein- und aussteigen möglich.

Tipp: Bei der Wahl der Garagengröße sollten die Bauherren auch berücksichtigen, dass sie später eventuell einmal ein größeres Fahrzeug fahren werden. Generell werden die Autos im Laufe der Zeit immer größer und breiter. Sofern der Platz vorhanden ist, sollte daher auch die Garage ruhig etwas größer gewählt werden, als es sein müsste.

Ein weiterer Aspekt bei der Wahl der Größe der Garage sind die weiteren Funktionen, die die Garage erfüllen soll. Eine Garage kann vor allem drei Funktionen erfüllen:

  • Parkplatz für das Fahrzeug
  • Lagerraum
  • Werkstatt oder Hobbyraum

Durch ihre Ausführung als witterungsgeschützter und einbruchssicherer Stellplatz bietet sich die Garage nahezu ideal für die Nutzung als Lagerraum an. Heimwerkerbedarf, Werkzeug, Gartengeräte, Dinge, die nur selten gebraucht werden, oder auch Getränkekisten lassen sich problemlos in ihr lagern – sofern die Größe stimmt. An den Wänden der Garagen lassen sich dazu Regale und Befestigungslösungen – beispielsweise für Fahrräder – installieren. Werkstattschränke bieten zudem einen guten Platz für kleinere Dinge.

Als Werkstatt ausgestattet können unter anderem Arbeiten, die viel Schmutz verursachen, einfach in die Garage verlegt werden. Um gut arbeiten zu können bietet sich dann ein Stromanschluss und eine entsprechende Beleuchtung an.

Ist der Platz vorhanden, ist eine Doppelgarage ideal, wenn das Bauwerk die zusätzlichen Funktionen erfüllen soll. Auf diese Weise kann eine Seite der Garage dem Fahrzeug vorbehalten sein, während die andere Seite für die zusätzliche Nutzung reserviert ist. In diesem Fall empfiehlt sich dann eine Doppelgarage mit zwei Toreinfahrten, auch wenn der Raum innen nicht durch eine Zwischenwand getrennt ist.

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Varianten bei der Torart

Das Garagentor ist eines der zentralen Bestandteile der Garage. Es schützt das geparkte Fahrzeug sowie alle gelagerten Güter vor dem Zugriff Dritter und auch vor der Witterung. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Tor-Varianten:

Garagentor Öffnungsarten © Ayamap, fotolia.com
Garagentor Öffnungsarten © Ayamap, fotolia.com
  • Flügeltor: Gleicht einer klassischen Tür oder dem Tor eines Schuppens. In der Regel zwei Torflügel lassen sich nach außen öffnen.
  • Schwingtor: Die am weitesten verbreitete Torart. Ein durchgehender Torflügel wird mithilfe eines Federzugsystems nach oben unter die Decke der Garage geschoben.
  • Sektionaltor: Eine sehr elegante und beliebte Variante. Das Tor besteht aus mehreren Sektionen, die sich über die gesamte Breite der Garagenöffnung ziehen. Diese werden beim Öffnen über Laufschienen unter die Garagendecke geführt.
  • Rolltor: Entspricht vom Aufbau her einem Rollladen. Der aus schmalen Lamellen bestehende Rollpanzer wird beim Öffnen aufgerollt. Diese Torart kommt bei Garagen allerdings eher selten zum Einsatz.

Die Wahl des Tores hängt zum großen Teil vom Geschmack des Bauherrn ab. Es gibt allerdings auch einen technischen Grund, der bei der Wahl des Tores entscheidend sein kann: Flügeltore und Schwingtore greifen beim Öffnen nach vorne aus und benötigen daher etwas Platz vor der Garage. Ist dieser nicht vorhanden, sind Sektionaltore oder Rolltore die richtige Wahl.

Alle Torvarianten können mit einem elektrischen Öffnungssystem versehen werden, das sich per Funk bequem vom Auto aus aktivieren lässt.

Fenster und Türen

Je nach angedachter Nutzung der Garage können Fenster und Türen wichtige Ausstattungsdetails der Garage sein. Sie sollten von Beginn an mit eingeplant werden. Denn von vornherein mit eingebaut ist der Kostenaufwand sehr viel geringer als bei einer Nachrüstung. In vielen Fällen ist eine Nachrüstung auch überhaupt nicht möglich.

Garage mit Zugangstür und Fenster © Sveta, fotolia.com
Garage mit Zugangstür und Fenster © Sveta, fotolia.com
  • Türen: Ein separater Zugang zur Garage ist vor allem dann immer sinnvoll, wenn die Garage zusätzlich als Lagerraum oder als Werkstatt genutzt wird. Denn dann muss nicht immer das komplette Tor geöffnet werden, um beispielsweise etwas aus der Garage herauszuholen.
  • Fenster: Fenster bringen Tageslicht in die Garage. Das macht das Arbeiten in der eigenen Werkstatt sehr viel angenehmer. Denn Tageslicht erreicht sehr viel höhere Beleuchtungsstärken als eine künstliche Beleuchtung. Außerdem entsteht durch das Fenster eine Sichtverbindung von innen nach außen.
Tipp: Türen lass sich in Form einer Schlupftür übrigens auch direkt in das Garagentor integrieren. Diese Lösung ist bei Sektionaltoren durchaus verbreitet.

Strom- und Wasseranschluss

Um die Garage optimal nutzen zu können, ist vor allem ein Stromanschluss wichtig. Denn er ist die Basis für die Beleuchtung und für die Verwendung elektrischer Maschinen. Die Einrichtung des Anschlusses ist in aller Regel nicht kompliziert, muss allerdings fachgerecht ausgeführt sein. Ein Elektriker kann das notwendige Kabel in die Garage legen und in die elektrische Hausinstallation einbinden.

Die Garage kann auf diese Weise eine eigene Sicherung im Sicherungskasten erhalten. Die Unterverteilung des Stroms an Leuchten und Steckdosen können versierte Heimwerker selbstverständlich in Eigenleistung übernehmen.

Elektroinstallation © marco2811, fotolia.com
Elektroinstallation © marco2811, fotolia.com

Bestimmte Arbeiten in der Garage können auch einen Wasseranschluss verlangen. Auch dieser lässt sich in der Garage realisieren, die Einrichtung ist allerdings etwas aufwendiger. Auch hier sollte ein Fachmann hinzugezogen werden, denn der Wasseranschluss muss in die Hausinstallation eingebunden werden. Von einer Wasserleitung wird eine Abzweigung in die Garage gelegt. Dieser Abzweig muss einerseits dicht sein, andererseits benötigt er ein eigenes Absperrventil. Auf diese Weise lässt sich das Wasser in der Garage im Winter abstellen, um Frostschäden zu vermeiden.

Ein Wasseranschluss in der Garage verlangt immer auch nach einem entsprechenden Abfluss. Dies sollten die Bauherren bereits in der Planungsphase bedenken. Denn nur so lässt sich der Abfluss leicht in den Baugrund integrieren.

Pflege und Wartung

Fertiggaragen sind Bauwerke, die nur einen sehr geringen Pflege- und Wartungsaufwand verursachen. Das Ausmaß der Arbeiten hängt dabei unter anderem vom Material ab. Während Beton und Stahl nahezu wartungsfrei sind und lediglich im Abstand einiger Jahre einen neuen Anstrich verlangen, benötigen Holzgaragen fortlaufend Holzschutzmaßnehmen durch entsprechende Anstriche oder Lasuren. Nur so wird die Witterungsbeständigkeit des natürlichen Materials auf Dauer sichergestellt.

Kleine Schadstellen sollten bei allen Materialtypen schnell ausgebessert werden, damit größere Folgeschäden ausgeschlossen sind. Auch hier ist der Handlungsbedarf bei Holzgaragen am größten. Schon kleine Risse können dazu führen, dass Feuchtigkeit in das Holz eindringt. Da es sich bei Holz um ein natürliches Material handelt, würde es dann anfangen zu verrotten.

Ein wichtiger Blick bei der Wartung gilt dem Öffnungssystem – gerade wenn es elektrisch ist. Laufschienen, Federn und alle weiteren Bestandteile sollten die Eigentümer mindestens einmal im Jahr gründlich in Augenschein nehmen. Dabei ist vor allem auf auffällige Geräusche zu achten, die ein Indiz für schleichende Schäden sein können.

Fertiggarage: Wichtige Informationen

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