Garage Bodenbelag

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Der Klassiker für Garagenböden ist nach wie vor die blanke Betonplatte. Allerdings können hier mit der Zeit Risse und Abnutzungserscheinungen entstehen. Deshalb ist es sinnvoll, den Boden mit einem Belag zu versehen, hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Der richtige Bodenbelag für die Garage
Der richtige Bodenbelag für die Garage

Fliesenboden in der Garage

Fliesenböden sorgen für langfristig schöne und dauerhafte Garagenböden und schützen den Untergrund. Keramische Fliesen sind öl- und chemikalienunempfindlich und lassen sich leicht reinigen. Als Fliese für die Garage kommen vorwiegend Spaltplatten bzw. Feinsteinzeug in Frage. Spaltplatten sind besonders hart und unempfindlich gegen Druck. Die dichte Struktur macht diese Fliese abriebfest, wasserundurchlässig und damit frostsicher, durch die gebrannte Oberfläche ist eine natürliche Rutschhemmung gegeben. Für die Farbe sollten gemusterte Oberflächen in gedeckten Farben wie zum Beispiel grau zu empfehlen. Dadurch wird die Sichtbarkeit von Schmutz verringert. Bei der Fliesenauswahl ist darauf zu achten, dass das Material für Garagenböden geeignet ist und eine gute Rutschfestigkeit nach DIN 51130, „Prüfung von Bodenbelägen – Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft – Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit Rutschgefahr – Begehungsverfahren – Schiefe Ebene“ von R9 bzw. R10 besitzt.

Regale in einer Garage © Sveta, fotolia.com
Fliesenboden in einer Garage © Sveta, fotolia.com

Die Kosten werden von der Größe der Garage, der gewählten Fliese, den weiteren Materialkosten sowie den Arbeitspreisen des Fliesenlegers bestimmt. Wer hier selbst Hand anlegt, kann einiges sparen.

Tipp: Vor dem Verlegen der Fliesen muss der Garagenboden mit einer entsprechenden Beschichtung abgedichtet werden.
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Bodenbeschichtung für Garagen

Kunstharzbeschichtungen aus Epoxidharz werden als zweikomponentige Schichten auf den Garagenboden aufgetragen. Nach dem Aushärten liegt ein schlag-, kratz- und stoßfester Belag vor, der ebenso gegen Öle, Schmutz und Chemikalien resistent sowie leicht zu reinigen ist. Die Garagenbodenbeschichtung aus Epoxidharz wird flüssig aufgetragen und härtet in kurzer Zeit aus. Der fugenlose Boden mit langer Lebensdauer ist durch die Möglichkeit der Gestaltung auch optisch ein Gewinn.

Beschichtung sorgt für Haltbarkeit
Beschichtung sorgt für Haltbarkeit. Farbliche Akzente sind möglich

Durch die gute Haftung lässt sich der Belag auf nahezu alle Untergründe auftragen, wichtig für die Dauerhaftigkeit ist ein sauberer und fettfreier Untergrund ohne Risse und Hohlstellen, der vor der Beschichtung grundiert wird. Die Epoxidharz-Versiegelung wird mit der Rolle in zwei Lagen aufgetragen und härtet je nach Produkt in bis zu 24 Stunden aus.

Garage mit Lagersystem © vipmann4, fotolia.com
Bodenbeschichtung für Garagen: Ja oder Nein © vipmann4, fotolia.com
Tipp: Epoxidharz wird idealerweise bei Temperaturen ab 15 Grad und mit einer Luftfeuchtigkeit von 60 % aufgetragen, bevor der Boden mit dem Fahrzeug befahren wird, sollte er 7 Tage aushärten.

Vor- und Nachteile der Epoxidharzbeschichtung für Garagenböden

Vorzüge Nachteile
  • Unempfindlich gegen Verschmutzungen, Öle und Chemikalien
  • Leichte Reinigung
  • Lange Lebensdauer
  • Dauerhaft gleichmäßige Optik
  • Rutschgefahr, falls keine rutschhemmenden Zusätze beigemengt werden
  • Langsame Abtrocknung von Feuchtigkeit
  • Zusätzliche Kosten

Die Kosten für die Beschichtung variieren nach Produkt und hängen auch davon ab, ob die Beschichtung durch den Bauherrn oder durch ein Unternehmen aufgebracht wird. Die reinen Materialkosten liegen bei 10 bis 20 Euro pro Kilogramm.

Betonbodenversiegelung

Ähnlich wie eine Epoxidharzbeschichtung besteht die Betonversiegelung für den Garagenboden aus Kunstharz, das in zwei Schichten auf den Betonboden aufgetragen wird. Für Versiegelungen wird meist einkomponentiges Material verwendet, der Boden wird unempfindlich gegen Feuchtigkeit und Schmutz und verhindert das Eindringen in den Beton. Versiegelungen sind häufig transparent und bieten gegenüber der Bodenbeschichtung einen geringeren Schutz. Verarbeitung, Kosten sowie Vor- und Nachteile der Versiegelung entsprechen im Großen und Ganzen denen der Beschichtung mit Epoxidharz.

PVC-Garagenboden

Bodenbeläge aus PVC, in der Regel in Fliesenform, werden auf den Betonboden der Garage aufgeklebt und sorgen für eine dichte und unempfindliche Oberfläche. Der langlebige und pflegeleichte Bodenbelag ist in verschiedenen Farben erhältlich, für die Verlegung ist ein tragfähiger und sauberer Untergrund erforderlich. Anders als Beschichtungen kann ein PVC-Boden in der Garage sofort nach der Verlegung genutzt werden, bei der Auswahl der Produkte ist auf eine Ausstattung mit Anti-Rutsch-Oberfläche zu achten. Diese wird zum Beispiel mit Noppen- oder Riffeloptik erreicht. Die Hersteller bieten für Rampen oder Randbereiche häufig Formteile an, die eine einfache und passgenaue Verlegung in jeder Garage ermöglichen. Der Preis pro m² ist hersteller- und oberflächenabhängig und beginnt bei ca. 30 Euro.

Tipp: Verklebte PVC-Fliesen für die Garage besitzen meist eine stärkere Belastbarkeit, alternativ können die Fliesen auch ohne Verklebung verlegt werden.
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