Garage Abdichtung

Teilen:

Garage abdichten, Wassereintritt vermeiden

Abdichtung des Garagendachs © jgolby, fotolia.com
Abdichtung des Garagendachs © jgolby, fotolia.com

Während eine Fertiggarage aus Beton aufgrund ihrer kompletten Vorfertigung im Werk bereits über eine gute Abdichtung verfügt, ist es bei modular auf der Baustelle zusammengesetzten Garagen aus Stahl oder Holz wichtig, die Anschlussfuge von der Wand zum Fundament abzudichten. Fehlt diese Abdichtung oder wird sie nur unzureichend ausgeführt, besteht die Gefahr, dass Wasser unter der Wand hindurch in das Garageninnere eindringt. Diese Feuchtigkeit kann dann zu Pfützen auf dem Garagenboden führen. Das ist nicht nur unschön, sondern kann gleichzeitig Korrosionsschäden an dem geparkten Fahrzeug verursachen oder Schäden an sonstigen in der Garage lagernden Gegenständen und Maschinen hervorrufen.

Feuchtigkeit in der Garage vermeiden
Feuchtigkeit in der Garage vermeiden

Ursachen für den Feuchtigkeitseintritt

Feuchtigkeit kann aus mehreren Gründen in die Garage eintreten:

  • Die betroffene Seite der Garage ist die Wetterseite, die durch die Witterung in besonderem Maße beansprucht wird
  • Das Fundament ist zu groß, sodass sich Niederschlagswasser sammeln kann
  • Die Dachentwässerung ist mangelhaft, sodass Niederschlagswasser bei starken Regenfällen vom Dach herunterläuft

Möglichkeiten der Abdichtung und des baulichen Feuchteschutzes

Für die Abdichtung der Anschlussfuge gibt es vorwiegend zwei Möglichkeiten:

  • dauerelastische Abdichtungsmassen
  • Bitumenanstriche

In beiden Fällen wird die Anschlussfuge durch das Dichtmaterial verschlossen. Dem Niederschlagswasser wird somit eine Barriere entgegengesetzt. Da diese bei jedem Niederschlag aufs Neue beansprucht wird, ist eine regelmäßige Überprüfung und Wartung der Abdichtung notwendig.

Tipp: Weitere Informationen erhalten Sie auch in unserem Ratgeber Garagendach abdichten
bis zu 30% sparen

Angebote für Garagen
von regionalen Händlern

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos
Mehrfamilienhaus mit Fertiggarage © schulzfoto, fotolia.com
Mehrfamilienhaus mit Fertiggarage © schulzfoto, fotolia.com

Neben dieser Form der Abdichtung lohnt es sich, das Risiko für den Wassereintritt bereits bei Planung und Bau der Garage so gering wie möglich zu halten. Hierzu bieten sich Maßnahmen des baulichen Feuchteschutzes an:

  • Das Fundament sollte entsprechend der tatsächliche Größe der Garage geplant und gebaut werden. Durch eine frühzeitige Abstimmung mit dem Hersteller und der Beachtung der Herstellerangaben, lässt sich diese Schwachstelle effektiv vermeiden.
  • Zudem ist eine gute Dachentwässerung ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Garage. Regenrinnen mit Fallrohr können die Niederschläge vom Dach aufnehmen und in die Kanalisation ableiten. Gerade bei Garagen mit Flachdach, von denen das Wasser nicht von selbst abfließt, ist ein System zur Entwässerung ein wichtiges Detail.
  • Durch einen ausreichend großen Dachüberstand und die Installation von Tropfblechen kann das Niederschlagswasser weit genug weg von der Garagenwand auf den Boden tropfen. Auf diese Weise ließe sich beispielsweise der Nachteil eines zu großen Fundaments ausgleichen.

Kein dringender Handlungsbedarf bei offenporigen Böden

Der Wassereintritt ist vor allem bei Garagen mit geschlossenem Boden – also einer Betonplatte – ein dringliches Problem. Ist der Untergrund der Garage gepflastert oder besteht er aus Rasengittersteinen, wird die eindringende Feuchtigkeit über kurz oder lang von selbst im Boden versickern. Wird die Garage als reine Parkfläche genutzt, besteht in diesem Fall kein zwingender Handlungsbedarf.

bis zu 30% sparen

Angebote für Garagen
von regionalen Händlern

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie die wichtigsten News monatlich aktuell und kostenlos direkt in Ihr Postfach
Ihre Email-Adresse wird nur für den Newsletterversand verwendet Datenschutzerklärung

Artikel teilen: