Carport Dachform

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Das passende Carport Dach: Vielfältig und gestaltungsstark

Bei einem Carport denken die Meisten wahrscheinlich an eine Konstruktion mit Flachdach. Diese Variante ist tatsächlich sehr weit verbreitet. Grundsätzlich bietet sich allerdings die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten, das Dach eines Carports zu gestalten.

Garage und Carport: Verschiedene Dachformen sind möglich
Garage und Carport: Verschiedene Dachformen sind möglich

Die Architektur des Hauses interpretieren.

Durch die Wahl der Dachform bietet sich beim Carport, die Möglichkeit, die Gestaltung des Hauses, an das es angeschlossen ist, aufzugreifen und zu interpretieren. Carport und Haus erscheinen in diesem Fall als eine Einheit und bieten ein stimmiges Gesamtbild. Ob Pultdach, Steildach oder Flachdach – alles ist möglich. Daneben gibt es zusätzliche Dachformen wie das Bogendach, die dem Carport eine besonders moderne oder kreative Optik verleihen können.

Carport: Die stärksten Herausforderer: Sturm und Schnee
Carport: Die stärksten Herausforderer für das Dach: Sturm und Schnee
Tipp: Nicht nur die Wahl der Dachform, auch der Belag lässt sich beeinflussen. So kann das Carport beispielsweise mit denselben Dachsteinen oder Dachziegeln belegt werden wie das Hausdach, sodass eine noch größere Harmonie entsteht.
Carport: Schutz vor Wasserschäden
Carport: Schutz vor Wasserschäden

Der Klassiker: Der Carport mit Flachdach

Die meisten Bausätze für Carports, die im Fachhandel angeboten werden, haben ein Flachdach. Das Flachdach kann daher als der Klassiker für die Bedachung eines Carports bezeichnet werden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: ein Carport mit Flachdach ist die einfachste Konstruktionsweise, die bei einem Carport möglich ist.

Carport aus Aluminium © Kenny, fotolia.com
Carport aus Aluminium mit Flachdach © Kenny, fotolia.com

Wichtig ist, dass die Entwässerung bei einem Carport mit Flachdach sichergestellt wird. Vom Flachdach fließen Niederschläge nicht von selbst ab. Daher kann es leicht zur Staunässe kommen, die die Abdichtung belastet. Lösungen mit Regenrinne oder einem sonstigen Abfluss sind von Vorteil. Es gibt auch Carport-Modelle mit Flachdach, bei denen das Niederschlagswasser vom Regen einfach an den Seiten heruntertropft. Das kann in Ordnung sein, allerdings sollten sich die Bauherren diesen Umstand im Vorfeld bewusst machen. So sollte beispielsweise gewährleistet sein, dass das auf den Boden tropfende Wasser am Boden auch versickern kann. Außerdem ist ein ausreichender Dachüberstand über die tragenden Balken hinaus wünschenswert, damit das Spritzwasser die tragende Konstruktion nicht belastet.

Ein weiteres Problem kann sich bei einem Carport mit Flachdach im Winter ergeben. Schneit es, kann der Schnee nicht von selbst vom Dach abrutschen. In sehr schneereichen Wintern besteht daher die Gefahr, dass die Grenzen der Tragfähigkeit der Konstruktion erreicht werden. Türmen sich die Schneemassen auf dem Carport auf, muss der Besitzer das Dach am besten zwischendurch räumen. Dabei steht aber selbstverständlich die eigene Sicherheit an erster Stelle. Da die Tragfähigkeit der Konstruktion ohnehin schon sehr stark ausgereizt ist, sollte die Dachfläche nicht betreten werden. Am besten wird das Räumen mit Schaufel und Besen von der Leiter ausgeführt, die seitlich neben dem Carport steht.

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Das Pultdach: Dachdesign mit idealer Entwässerung

Eine ebenso einfache Konstruktion wie ein Carport mit Flachdach ist der Carport mit Pultdach. Das Pultdach ist zu einer Seite hin geneigt. Diese Dachform wird vielfach bei modernen Eigenheimen im Niedrigenergie- und Passivhausstandard eingesetzt. Bei diesen Gebäuden lässt sich die Dachform des Gebäudes sehr einfach durch den angeschlossenen Carport zitieren. Generell bietet sich das Pultdach immer dann an, wenn der Carport bündig an das Eigenheim anschließt.

Carport aus Holz mit Pultdach © Ewald Fröch, fotolia.com
Carport aus Holz mit Pultdach © Ewald Fröch, fotolia.com

Der Vorteil des Pultdaches ist, dass Niederschlagswasser durch das einseitige Gefälle vom Dach abgeleitet wird. Am besten wird die niedrigere Seite mit einer Regenrinne versehen, damit das Wasser nicht unkontrolliert auf den Boden tropft. Im Winter rutscht auch der Schnee von dem Pultdach von alleine herab, wenn eine zu große Höhe der Schneeschicht erreicht ist.

Das Satteldach – eine klassische Hausdachform

Das Satteldach ist die Dachform, die gerade bei Eigenheimen heute noch die meiste Verbreitung hat. Das Satteldach besteht aus zwei schrägen Dachflächen. Die Giebelwände haben jeweils die Form eines Dreiecks. Wie ein Sattel liegt das Dach also auf dem Gebäude auf – daher der Name.

Holzgarage im Rohbau © Astrid Gast, fotolia.com
Carport mit Satteldach im Bau © Astrid Gast, fotolia.com

Ein Carport lässt sich ebenso wie ein Haus mit einem Satteldach versehen, wodurch ein starker Bezug zwischen dem Gebäude und dem Anbau entsteht. Die Konstruktion ist dabei etwas anspruchsvoller als bei einem Carport mit Flach- oder Pultdach. Denn die stützenden Pfeiler lassen sich in diesem Fall nicht einfach abdecken und abdichten. Es ist vielmehr eine Art Dachstuhl notwendig. In der Regel wird diese Dachform beim Carport als Sparrendach ausgeführt werden. Auf die tragenden Stützen wird eine Art Rahmen errichtet, auf dem eine Schicht waagerechter Sparren in einem bestimmten Abstand gesetzt wird. Diese waagerechten Sparren sind die Grundlage für die schrägen Dachsparren, die von beiden Seiten des Carports zum Giebel hin verlaufen. Von der Form her sind auf den tragenden Sparren somit mehrere Dreiecke aus Holzbalken hintereinander angeordnet. Sie dienen als Basis, um die Konterlattung zu tragen, die schließlich die Befestigung für Dachsteine oder Dachziegel bietet.

Carport mit Satteldach © henryn0580, fotolia.com
Carport mit Satteldach: Nimmt die Architektur des Hauses auf © henryn0580, fotolia.com

Werden die waagerechten Dachsparren, die auf der tragenden Konstruktion des Carports aufliegen, mit Verlegeplatten abgedeckt, entsteht über dem Carport ein Speicher. Dieser kann dazu genutzt werden, um Gegenstände zu lagern. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die tragenden Elemente des Carports und auch die Verlegeplatten nur für eine bestimmte Belastung vorgesehen sind. Die Gegenstände, die im Speicher unter dem Dach des Carports untergebracht werden, sollten daher entsprechend leicht sein.

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Das Walmdach – Dachform mit hohem konstruktivem Anspruch

Eine weitere, im Hausbau weit verbreitete Steildachform, ist das Walmdach. Diese Ausführung weist neben den schrägen Dachflächen des klassischen Satteldachs auch an den Giebelseiten jeweils eine geneigte Dachfläche auf. Die Vorteile für den Carport sind dieselben wie beim Satteldach:

  • Zitieren der architektonischen Formen des Haupthauses
  • Nutzungsmöglichkeit des Dachraums als Lager für leichtere Gegenstände
  • Hochwertige Ausführung der Dachabdichtung durch Dachziegel, Dachsteine oder Schindeln

Ebenso stellt sich dieselbe Herausforderung: Um ein Walmdach zu realisieren, ist ein entsprechender Dachstuhl notwendig. Dieser lässt sich wie beim Carport mit Satteldach als Sparrendach ausführen.

Eine weitere Unterform des Walmdaches ist das so genannte Krüppelwalmdach. In diesem Fall werden die schrägen Dachflächen an den Giebelseiten nicht bis zur Traufhöhe des Daches heruntergezogen, sondern enden früher – meist im oberen Drittel. Darunter befindet sich wie beim Giebeldach eine senkrechte Giebelwand.

Das Bogendach: modernes Design fürs Carport

Carport © oka, fotolia.com
Carport © oka, fotolia.com

Neben den klassischen Flach- und Steildachformen gibt es mit dem Bogendach eine weitere Alternative für die Dachgestaltung eines Carports. Bei dieser Dachform spannt sich das Dach in einem Bogen von einer Carport-Seite zur anderen. Die „Giebelseiten“ vorne und hinten bleiben frei, sodass der Carport in der Mitte seine höchste Dachhöhe erreicht. Konstruktiv ist diese Dachform wie ein Flachdach sehr einfach gehalten. Optisch ist sie allerdings sehr ansprechend und nach wie vor extravagant. So wird der Carport mit Bogendach zu einem exklusiven Hingucker fürs Eigenheim.

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