Garageneinfahrt beleuchten

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Garageneinfahrt beleuchten – für gute Sicht auch in der Nacht

Eine gut beleuchtete Garageneinfahrt ist nicht nur ein Willkommensgruß für Heimkehrer und Gäste, sondern sorgt auch für Sicherheit. Zum einen wird die Orientierung im Garagenbereich in der Nacht beleuchtet, ebenso schreckt die Beleuchtung Einbrecher ab. Boden- oder Sockelleuchten dienen als Parkhilfe. Für die Anordnung der Garagenleuchten gibt es verschiedene Grundsätze und viele dekorative Möglichkeiten.

Garage mit Pultdach © Jodie Johnson, stock.adobe.com
Garage mit Beleuchtung © Jodie Johnson, stock.adobe.com

Grundsätze für die Planung der Lichtplanung für die Garageneinfahrt

Bevor die Beleuchtung für die Garageneinfahrt installiert wird, sollten verschiedene Vorüberlegungen getroffen und wichtige Planungsgrundlagen beachtet werden:

  • Alle relevanten Bereiche wie zum Beispiel Grundstückszufahrt, Garageneinfahrt und Garagentor sollten beleuchtet werden.
  • Eine bedarfsgerechte und energiesparende Beleuchtung entsteht durch den Einsatz von Bewegungsmeldern und Lichtsensoren.
  • Für die verschiedenen Grundstückssituationen stehen unterschiedliche Lampenarten zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach Funktionalität und persönlichem Geschmack.
  • Im Außenbereich montierte Lampen müssen mindestens die Schutzart IP 44 aufweisen.
  • Vor der Verlegung der Erdkabel sollte der Standort der Lampen eindeutig feststehen.
Einfahrt mit Beleuchtung am Boden © Tomasz Zajda, stock.adobe.com
Einfahrt mit Beleuchtung am Boden © Tomasz Zajda, stock.adobe.com

Elektroinstallation für die Außenbeleuchtung

Im Idealfall wird die Elektroinstallation für die Garageneinfahrt, bzw. den Hof bereits beim Bau des Wohnhauses miteingeplant. Durch die stärkeren Belastungen, zum Beispiel durch die Witterung, wird der Außenbereich als Feuchtraum behandelt, entsprechend müssen die einzelnen Komponenten für die Verlegung ausgewählt werden. Die Außenbeleuchtung muss mit einem eigenen FI-Schutzschalter abgesichert werden, Steckdosen müssen von Innen abschaltbar sein. Für die Verlegung im Erdreich müssen geeignete Kabel eingesetzt werden, die hinsichtlich Aufbau und Querschnitt zur benötigten Leistung passen.

Gemäß VDE0100–520:2003–06 muss die Verlegetiefe von Erdkabeln mindestens 60 cm betragen, die Kabel werden zum zusätzlichen Schutz in einem flexiblen Kabelschutzrohr im Sandbett verlegt. Um bei späteren Gartenarbeiten keine Schäden zu verursachen, sollte ein Warnband entlang des Grabens mitverlegt werden.

Tipp: Idealerweise werden die Verlege- und Anschlussarbeiten vom Elektriker durchgeführt. Am Sicherungs- und Hausanschlusskasten dürfen ohnehin nur geprüfte Elektrikermeister arbeiten.
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Varianten für die Garagenbeleuchtung

Setzt Akzente und hält unerwünschte Besucher fern: Die Aussenbeleuchtung
Setzt Akzente und hält unerwünschte Besucher fern: Die Aussenbeleuchtung

Als Leuchten für die Zufahrt zur Garage können unterschiedliche Arten gewählt werden. Die Auswahl hängt von den Grundstücksgegebenheiten, aber auch vom persönlichen Geschmack und den vorhandenen Stromanschlüssen ab:

Außenstrahler an der Fassade

An der Fassade montierte Außenstrahler sorgen für eine weiträumige Ausstrahlung der kompletten Einfahrt wie auch der Garage. Diese Lichtvariante ist eher praktisch als stimmungsvoll und kann die Bewohner unter Umständen nachts stören. Angeschlossen werden können Außenstrahler vom Sicherungskasten aus, es sind keine Erdarbeiten nötig.

Tipp: Mit einem integrierten Bewegungsmelder wird die Beleuchtung auf das Notwendigste beschränkt.

Standleuchten zeigen den Weg

Wegeleuchten oder Sockelleuchten strahlen zum Boden hin und dienen weniger als helle Beleuchtung, sondern als Wegmarkierung. Das blendfreie Licht ist ideal, um die Zufahrtsränder anzuzeigen. Die Leuchten werden in regelmäßigen Abständen montiert und wirken nachts vor allem bei geschwungenen Einfahrten ausgesprochen malerisch.

Einbauleuchten im Boden

Eine besonders gute Orientierung bieten Einbauleuchten entlang der Zufahrt. Die Leuchten werden in regelmäßigen Abständen in den Belag eingelassen und strahlen nach oben. Damit können sie bei geschickter Anordnung gleich zur stimmungsvollen Beleuchtung von Blickpunkten wie markanten Bäumen oder der Hausfassade genutzt werden.

Tipp: Je nach Lage der Einbauleuchten sollte darauf geachtet werden, dass diese auch befahrbar sind.

Die passende Schutzart wählen

Die gewählten Lampen müssen für den Außenbereich auch geeignet sein, beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Schutzart stimmt. Außenlampen müssen mindestens mit der Schutzart IP 44 (schlagfest und spritzwassergeschützt) abgesichert sein.

Tipp: Bei der Auswahl der Lampen auf VDE-Prüfzeichen und Einhaltung der DIN EN 60598 (VDE 0711) achten.

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Das richtige Leuchtmittel

Energieeinsparung spielt für die Wahl des richtigen Leuchtmittels eine wichtige Rolle. Das größte Einsparpotential bei langer Lebensdauer bieten LED-Leuchten mit integriertem Bewegungsmelder. Hinzu kommen sehr gute Lichteigenschaften. Im Gegensatz zu Energiesparlampen sind LEDs temperaturunempfindlich und erreichen beim Einschalten sofort die Endhelligkeit. Dies ist vor allem bei der Kopplung mit einem Bewegungssensor ein großer Vorteil.

Tipp: Durch den Austausch der Fassung können nahezu alle Lampen auf den Betrieb mit LED-Leuchten umgerüstet werden.

Solarleuchten – ideal mit Hybrid System

Solarleuchten © Tornadoflight, stock.adobe.com
Solarleuchten © Tornadoflight, stock.adobe.com

Hochwertige Solarleuchten versorgen die Garageneinfahrt mit Licht und das ganz ohne Stromanschluss. Das reduziert den Aufwand beim Anschluss deutlich, da keine Kabel verlegt werden müssen. Wer allerdings Solarleuchten das ganze Jahr als Zufahrtsbeleuchtung nutzen will, sollte Hybrid-Systeme wählen. Diese schalten bei niedrigem Akku-Stand auf Netzbetrieb um.

Bewegungsmelder bieten Sicherheit

LED Strahler mit Bewegungsmelder © embeki, fotolia.com
LED Strahler mit Bewegungsmelder © embeki, fotolia.com

Bewegungsmelder für Außenleuchten sorgen dafür, dass die Garagenzufahrt immer dann beleuchtet ist, wenn auch Licht gebraucht wird. Zusätzlich dienen sie der Energieeinsparung und gewährleisten, dass die Beleuchtung nicht die ganze Nacht zum Tag macht. Ideal sind Bewegungsmelder mit selektiver Alarmunterdrückung. Diese springen nur bei Lebewesen ab einer definierten Masse an und tauchen die Zufahrt nicht bei jeder vorbeistromernden Katze ins Licht.

Tipp: Ein möglichst großer Beleuchtungsradius macht den Bewegungsmelder gleichzeitig zum Einbruchschutz.
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