Welchen Pflege- und Wartungsaufwand verursacht die Garage?

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Einmal aufgestellt ist eine Fertiggarage besonders pflegeleicht. Der tatsächlich entstehende Aufwand hängt allerdings stark von dem eingesetzten Material ab.

Bei einer Fertiggarage aus Beton besteht so gut wie kein Pflege- und Wartungsaufwand. Auf lange Sicht sollte die Abdichtung des Daches überprüft werden. Daher sollten die Besitzer das Dach ihrer Garage regelmäßig unter die Lupe nehmen.

Garagendach regelmäßig unter die Lupe nehmen
Garagendach regelmäßig unter die Lupe nehmen

Einmal im Jahr empfiehlt sich. Grobe Verschmutzungen sollten die Garagenbesitzer entfernen. Auf diese Weise können sie auch leicht erkennen, ob die Abdichtungsbahnen eventuell schadhafte Stellen aufweist. Wie bei jedem Bauwerk gilt auch hier: Je früher ein Schaden entdeckt und behoben wird, desto günstiger wird es.

Reparieren Sie den kleine Schäden bevor er groß wird
Reparieren Sie den kleine Schäden bevor er groß wird

Bei der Fassade der Garage stellen sich dieselben Herausforderungen wie bei einer verputzen Hausfassade: Mit den Jahren kann sie durch Wind und Wetter unansehnlich werden. Ein frischer Anstrich kann der Garage ebenso wie dem Eigenheim einen neuen und gepflegten Look verleihen. Dies ist in der Regel allerdings vor allem eine optische und ästhetische Frage. Die Funktionalität der Garage wird durch den Schmutz in aller Regel nicht beeinträchtigt.

Garagentor auf Funktion prüfen © Auremar, fotolia.com
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Fertiggaragen aus Metall zeigen sich im Wartungsbedarf ebenso unspektakulär wie ihre Pendants aus Beton. Auch hier empfiehlt sich die regelmäßige Sichtkontrolle. Da die Metallgaragen in der Regel aus verzinktem oder lackierten Stahlblech bestehen, können sich bei schadhafter Beschichtung Roststellen zeigen. Diese sollten so schnell wie möglich beseitigt werden, um größeren Schäden durch Korrosion vorzubeugen.

Holzgaragen benötogen einen höheren Pflegeaufwand als Betongaragen
Holzgaragen benötogen einen höheren Pflegeaufwand als Betongaragen

Unter den Materialien verursachen Garagen aus Holz den höchsten Wartungsaufwand. Das natürliche Material ist nicht von Natur aus Witterungsfest und muss daher durch entsprechende Anstriche und Lasuren vor Wind- und Wetter geschützt werden. Diese Anstriche bedürfen regelmäßig einer Auffrischung. Denn bereits kleine und unscheinbare Risse in der Oberfläche des Anstrichs können dazu führen, dass Feuchtigkeit eindringt und durch Verrottung schwerwiegende Schäden am Baumaterial verursacht. Diese Prozesse laufen deutlich schneller ab, als es bei einer Metallgarage durch Rost gegeben ist. Wer die natürliche Optik des Baustoffs Holz vorzieht, sollte sich von Beginn an der notwendigen Wartung bewusst sein.

In feuchtem Holz fühlen sich Pilze wohl
In feuchtem Holz fühlen sich Pilze wohl
Garagentor streichen © megakunstfoto, fotolia.com
Garagentor regelmäßig streichen © megakunstfoto, fotolia.com

Ein Bauteil der Garage, das ebenfalls in regelmäßigen Abständen etwas Zuwendung verlangt, ist das Garagentor. Die Laufschienen müssen sauber sein und alle Teile der Mechanik einwandfrei ineinandergreifen. Hier sollte der Garagenbesitzer sofort tätig werden, wenn ihm beim alltäglichen Öffnen oder Schließen ein Problem auffällt.

Und nicht zuletzt sollten Garagenbesitzer im Herbst an den Wasseranschluss denken, wenn sie ihre Garage mit einem solchen versehen haben. Verläuft der Anschluss im Freien relativ nah unter der Erdoberfläche, kann der Frost die Leistung im Winter im schlimmsten Fall zum Platzen bringen, wenn sich Wasser in ihr befindet. Daher sollte die Wasserzufuhr zur Garage vor dem Winter abgedreht und der Wasserhahn in der Garage geöffnet werden. Das beugt Frostschäden zuverlässig vor.

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