Was tun, wenn die Garagentorfeder bricht

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Was tun, wenn die Garagentorfeder bricht?

Garagenschwingtore besitzen einen recht einfachen Mechanismus zum Öffnen und Schließen. Das entscheidende Bauteil ist hier die Garagentorfeder. Sie bildet die Gegenkraft zum Gewicht des Tores und hält dieses in Position. Wenn die Feder bricht, wird das Öffnen des Garagentors zum schweißtreibenden Akt.

Garagentorfeder
Was tun, wenn die Garagentorfeder bricht?

Kraftspeicher und Gegengewicht

Garagentorfedern schaffen den Gewichtsausgleich und sorgen dafür, dass sich das Schwingtor mühelos öffnen und schließen lässt. Beim geschlossenen Tor wird die Feder zusammengedrückt und speichert die Energie in sich. Die Feder wird gespannt. Diese Spannung wird beim Öffnen des Tors frei und das Torblatt lässt sich leicht bewegen. Zusätzlich sorgt die Feder durch die entsprechende Einstellung dafür, dass sich das Tor nicht unkontrolliert bewegt. Es bleibt an der gewünschten Position von alleine stehen. Wird dieser Punkt überwunden, schwingt das Tor sanft nach oben.

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Die Federarten

In alten Garagentoren sind häufig einfache Spiralzugfedern installiert, neuere Modelle verfügen über sogenannte Federpakete. Diese bestehen aus kleinen Federn, die über Brücken zusammengeführt werden. So wird die Kraft in den einzelnen Federn gebündelt, selbst wenn eine der Federn bricht, stürzt das Garagentor nicht einfach nach unten ab. Für größere Tore wie zum Beispiel Sektionaltore kommen Torsionsfedern zum Einsatz. Die Federn sind großen Kräften ausgesetzt und verschleißen mit der Zeit. Deshalb sollten sie idealerweise nach 10 Jahren Betrieb ausgewechselt werden, um einen Bruch zu vermeiden.

Garagentorfedern wechseln

Spätestens dann, wenn eine Feder gebrochen ist und sich das Tor nicht mehr ordnungsgemäß und leichtgängig öffnen und schließen lässt, muss die Garagentorfeder ausgetauscht werden. Dies kann der Fachbetrieb übernehmen, alternativ kann die Feder auch selbst ausgetauscht werden. Beim Austausch in Eigenleistung sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Die Feder für den Austausch muss richtig gewählt werden. Dies kann anhand der Seriennummer erfolgen. Alternativ kann die Feder auch ausgemessen werden.
  • Grundsätzlich sollten bei einem Austausch immer alle Federn ersetzt werden, um Spannungsdifferenzen zu vermeiden. Weiterhin verhindert dies, dass sich das Garagentor durch ungleichmäßige Belastungen verzieht.
  • Ein Garagentor mit gebrochener Feder sollte möglichst nicht mehr benutzt werden. Dies gilt insbesondere für elektrische Antriebe, die dann hoch belastet werden und schneller verschleißen, bzw. überhaupt nicht mehr funktionieren.
  • Das Einspannen einer neuen Feder übernimmt am Besten ein Fachmann. Durch die hohen Spannungen kann es bei Fehlern zu Verletzungen kommen.

Die richtige Feder wählen

Bei neueren Garagentoren liefern oft die Hersteller die passende Feder als Ersatzteil nach. Bei älteren Toren muss für die Auswahl der neuen Garagentorfedern das Gewicht des Torblatts berücksichtigt werden. Wird die Feder zu schwach oder zu stark gewählt, wirkt sich das negativ auf die Funktion beim Öffnen und Schließen aus. Bei der Suche nach der passenden neuen Garagentorfeder können Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Farbliche Markierung am oberen Haken vergleichen
  • Feder nachmessen: Stahldicke, Federlänge (Ältere Federn sind ausgeleiert und deshalb meist etwas länger) mit und ohne Haken, Innen- und Außendurchmesser der Feder
Tipp: Ist das Garagentor ohnehin schon in die Jahre gekommen, sollte ein Garagentorfederbruch genutzt werden, um über die Neuanschaffung eines modernen Garagentors nachzudenken.
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