Garagentorantrieb ohne Stromanschluss

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Garagentorantrieb ohne Stromanschluss

Ein elektrischer Garagentorantrieb ist komfortabel und sicher, braucht allerdings Strom für seine Funktion. Ist in der Garage kein Stromanschluss vorhanden, muss der Bauherr dennoch nicht auf den automatischen Betrieb verzichten. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, auch ohne Kabel für Strom zu sorgen, in jedem Fall ist ein Akku mit im Spiel, der die Stromversorgung für den Antrieb übernimmt.

Garagentor öffnen per Fernbedienung © vera 7388, fotolia.com
Garagentor öffnen per Fernbedienung © vera 7388, fotolia.com

Der Akku fürs Garagentor

Anders als ein mit Strom aus der Steckdose betriebener Antrieb laufen akkubetriebene Garagentore nicht mit 230 Volt, sondern lediglich mit 12 bis 24 Volt. Die Leistung ist dabei nicht geringer, denn diese Geräte arbeiten mit einer hohen Stromstärke. Der Akku versorgt den montierten Garagentorantrieb also mit ausreichend Strom und muss – je nach Nutzung des Antriebes, Akku-Qualität und -Modell – nur einmal im Monat oder noch seltener geladen werden. Dazu wird mit dem Akku ein passendes Ladegerät geliefert, die Ladezeit beträgt 5 bis 10 Stunden. Sinken die Temperaturen, sinkt auch die Akku-Kapazität und die Ladezyklen verkürzen sich, zum Teil bis auf die Hälfte.

Die Kosten für einen akku-betriebenen Garagentorantrieb liegen bei ca. 400 Euro, allerdings lohnt sich die Anschaffung in vielen Fällen dennoch, da das Neuverlegen eines Stromanschlusses zur Garage häufig deutlich höhere Kosten verursacht.

Tipp: Um jederzeit den Stromantrieb des Tores nutzen zu können, bzw. um überhaupt in die Garage zu gelangen, empfiehlt es sich, einen zweiten Akku auf Vorrat zu haben.
Garage mit Torantrieb © Mariesacha, fotolia.com
Garage mit Torantrieb © Mariesacha, fotolia.com
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Garagentorantrieb mit Solarstrom

Eine weitere Möglichkeit, ein Garagentor mit einem elektrischen Antrieb auszustatten, besteht über die Installation eines Solarantriebs. Die Antriebe arbeiten in der Regel mit 12 bis 24 Volt und beziehen den erforderlichen Strom aus einer Solarpaneele, die zum Beispiel auf dem Garagendach montiert ist. Über die Sonnenenergie wird der montierte Akku immer wieder aufgeladen und liefert den nötigen Strom für den Antrieb. Nachteilig an dieser Variante ist die Unberechenbarkeit der Sonneneinstrahlung. Im Winter und allgemein in der dunklen Jahreszeit kann es sein, dass nicht ausreichend Sonnenstrom produziert wird, um den Akku ausreichend aufzuladen. Ebenso wie bei der Variante mit Ladegerät empfiehlt sich deshalb auch hier ein Ersatzakku, so dass die Nutzung des elektrischen Torantriebs jederzeit möglich ist.

Lieber doch ein Elektroanschluss?

Wer heute eine Garage neu baut, zum Beispiel in Kombination mit einem neuen Wohnhaus, sollte auf jeden Fall einen Stromanschluss mit einplanen. Elektrische Garagentorantriebe sind heute Stand der Technik, weiterhin sorgt der Netzstrom für zuverlässige Beleuchtung in der Garage. Über installierte Steckdosen können Werkzeuge betrieben werden, zum Beispiel um kleine Arbeiten am Fahrzeug vorzunehmen. Soll ein Stromanschluss bei einer bereits bestehenden Garage nachgerüstet werden, müssen verschiedene Kosten bedacht werden: Der größte Posten stellt das Erdkabel dar, dass neu zur Garage verlegt werden muss, hinzu kommen die Kosten für die Elektroinstallation in der Garage selbst.

Tipp: Während die Elektroinstallation selbst unbedingt in die Hände von Fachleuten gehört, können die Erdarbeiten vom Bauherrn selbst übernommen werden. Dies senkt die Gesamtkosten der Verlegung.
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