Die 6 besten Tipps zum Garagentorkauf

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Die 6 besten Tipps zum Kauf eines Garagentors

Vor dem Kauf eines Garagentors wollen verschiedene Punkte wohl überlegt sein. Die Vorplanung reicht von der Wahl der Tortechnik, über Einbruchschutz und Zubehörausstattung bis hin zur Entscheidung, wer das Garagentor installiert.

Die Wahl der Tortechnik

Garage: Verschiedene Torformen
Garage: Verschiedene Torformen

Für das Garagentor kommen unterschiedliche Tortypen in Frage, die Entscheidung richtet sich nach gewünschter Optik, Bedienungskomfort, Einbruchsicherheit und Budget:

  • Schwingtore sind die ideale Wahl, wenn ein einfaches aber funktionales Garagentor zum günstigen Preis gesucht wird und vor der Garage ausreichend Platz vorhanden sind. Das auf Führungsschienen laufende Torblatt verschwindet in geöffnetem Zustand unter der Garagendecke. Allerdings weisen Schwingtore nur einen begrenzten Einbruchschutz auf.
  • Rolltore benötigen keinen zusätzlichen Platz vor der Garage oder unter dem Garagendach, das Tor öffnet sich senkrecht und die Lamellen werden oberhalb der Toröffnung aufgerollt. Dieser Tortyp ist gegen Einbrüche sehr gut geschützt, allerdings teuer in der Anschaffung und nur mit elektrischem Betrieb komfortabel nutzbar.
  • Sektionaltore bestehen aus mehreren Elementen, die im geöffneten Zustand unter der Garagendecke oder seitlich vor der Garagenwand verschwinden. Bei Bedarf können transparente Elemente oder eine Schlupftür vorgesehen werden. Die Konstruktion ist sehr einbruchsicher, ein elektrischer Betrieb ist empfehlenswert.
  • Flügeltore, insbesondere mit zwei Flügeln, geben einer Garage einen scheunenartigen Charakter und gewährleisten eine maximale Durchfahrtsbreite und -höhe. Allerdings ist viel Platz vor der Garage nötig, das Öffnen und Schließen ist vergleichsweise aufwändig.
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Der Eingang in die Garage – Schlupftür ja oder nein?

Garagentor mit Schlupftür © GM Photography, fotolia.com
Garagentor mit Schlupftür © GM Photography, fotolia.com

Schlupftüren ermöglichen den Zugang zur Garage, ohne dass das Tor geöffnet werden muss, zum Beispiel um das Fahrrad abzustellen oder ins Fahrzeug zu gelangen. Die Türen werden im Sektionaltor in das Torblatt integriert und können entweder komplett eingelassen sein oder schwellenlos an der Unterseite bündig mit dem Tor abschließen. Gerade bei elektrisch betriebenen Toren bietet die Schlupftür die Möglichkeit, trotzdem ins Innere der Garage zu gelangen. Schlupftüren öffnen sich grundsätzlich nach außen, über einen Riegelkontakt wird das Öffnen des Tors bei geöffneter Tür verhindert.

Elektrischer Antrieb für mehr Komfort

Garagentor öffnen per Fernbedienung © cunaplus, fotolia.com
Garagentor öffnen per Fernbedienung © cunaplus, fotolia.com

Der elektrische Antrieb für das Garagentor gehört mittlerweile bereits zum Standard. Durch eine Funkfernsteuerung erfolgt die Toröffnung vom Fahrzeug, bzw. von einem Wandtaster aus. Elektrische Antriebe sind nötig, bzw. empfehlenswert, wenn die Wahl auf ein Rolltor oder ein Sektionaltor fällt, auch Schwing- und Flügeltore lassen sich mit einem Motorantrieb ausstatten, bzw. nachrüsten.

Garagentorantrieb: Sesam öffne dich
Garagentorantrieb: Sesam öffne dich

Einbruchschutz für mehr Sicherheit

Ein guter Einbruchschutz ist insbesondere dann, wenn die Garage ans Wohngebäude angebaut ist und ein Durchgang zum Haus besteht, unverzichtbar. Roll- und Sektionaltore bringen konstruktiv bedingt einen guten Einbruchschutz mit, als Mindestanforderung ist ein Schutz der Widerstandsklasse RC 2 für einbruchhemmende Bauteile nach EN 1627 „Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse – Einbruchhemmung – Anforderungen und Klassifizierung“ zu empfehlen.

Garage Sicherheit © Picture-Factory, fotolia.com
Garage Sicherheit: Einbruchschutz nicht vergessen © Picture-Factory, fotolia.com

Integrierte Aufschiebesicherungen und ein elektrischer Antrieb bieten große Sicherheit. Weiterhin sollten nur Tore verbaut werden, die nach der Richtlinie „Einbruchhemmung für Garagentore“ des Industrieverbandes „Tore, Türen, Zargen“ (ttz) geprüft sind, bzw. ein Gütesiegel der TÜV Nord CERT GmbH aufweisen.

Tipp: Beim Einbruchschutz sollten auch eventuell vorhandene Türe und Fenster in der Garage berücksichtigt und entsprechend gesichert werden.

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Bei der Torauswahl auch an den Gesamteindruck denken!

Haus mit integrierte Garage: Garagentor sollte zum Haus passen © Photographee.eu, fotolia.com

Nicht nur die Technik des Tores, auch die Optik spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Durch Materialwahl und farbliche Gestaltung kann das Tor an die Erscheinung des Wohngebäudes angepasst werden, zum Beispiel durch eine Farbwahl, die der der Fenster und Türen des Hauses entspricht. Gerade bei Wohnhäusern mit moderner Architektur eignen sich die glatten und ästhetischen Oberflächen von Sektional- und Rolltoren sehr gut und unterstützen klare Linien und den Eindruck der Funktionalität und Modernität.

Der Einbau gehört in die Hände eines Fachmanns

Garagentor auf Funktion prüfen © Auremar, fotolia.com
Garagentor: Einbau durch Profi © Auremar, fotolia.com

Theoretisch kann das neue Garagentor auch vom Bauherrn selbst eingebaut werden. Es gibt allerdings gleich mehrere gute Gründe, warum dies lieber ein Fachmann übernehmen sollte:

  1. Vor der Bestellung des neuen Tors müssen Abmessungen und konstruktive Gegebenheiten geprüft werden. Der Fachbetrieb begutachtet die Bausituation und kann kompetent entscheiden, welches neue Garagentor sich für den Austausch eignet.
  2. Der Ausbau des alten Garagentors ist sicherheitsrelevant. Bei nicht fachgerechtem Vorgehen kann es zu Verletzungen kommen. Gleichzeitig sind bereits beim Ausbau die Anforderungen an die Installation des neuen Tors zu berücksichtigen. Bei der Beauftragung eines Fachbetriebs oder des Torherstellers erfolgen Aus- und Einbau sowie die Einstellung aus einer Hand.
  3. In Abhängigkeit von Baukörper und Bausubstanz müssen für die Torbefestigung die richtigen Dübel und Schrauben gewählt werden. Die Führungs- und Öffnungsmechanismen eines Garagentors sind hohen Zug- und Druckkräften ausgesetzt, die Befestigung muss daran angepasst werden.
  4. Der elektrische Antrieb muss auf das Tor abgestimmt und fachgerecht angeschlossen werden. Fehler bei der Installation bergen große Risiken und können zu Schäden und Verletzungen führen.
  5. Der Fachbetrieb kümmert sich um die Entsorgung des alten Tors sach- und umweltgerecht.
  6. Ein Fachmann weiß was er tut. Das neue Garagentor wird deshalb nicht nur richtig und sicher, sondern auch in kurzer Zeit eingebaut.
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